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Carl F. Bucherer Manero Flyback – Ein genauerer Blick

Gegen Ende der Baselworld 2018 besuchten Bert und ich Carl F. Bucherer zu einem Treffen. Ich muss sagen, es war nicht nur angenehm und entspannend, sondern auch sehr unterhaltsam und interessant in Bezug auf das, was wir gesehen haben. Es war meine erste Begegnung mit der Marke und obwohl ich sie kenne, hatte ich nicht das Vergnügen, mit ihren Uhren umzugehen. Unnötig zu erwähnen, dass sowohl Bert als auch ich von der Gesamtqualität und dem Design der Uhren beeindruckt waren. Die Neuheiten 2018 von Carl F. Bucherer, zumindest die, die wir gesehen haben, sind keine kleinen Stücke mit 39 mm und mehr. Heute werden wir über ihren Chronographen sprechen; das Manero Flyback.

Carl F. Bucherer gegen Bucherer

Zunächst möchte ich Ihnen einen kleinen Überblick über das Unternehmen geben. Ich bin mir sicher, dass viele von Ihnen den Schweizer Luxusuhrenhändler Bucherer bereits kennen. Sie haben Geschäfte in der Schweiz, in Deutschland, in England, in Frankreich, in Österreich und in Dänemark. Bucherer erwarb 2018 auch den amerikanischen Einzelhändler Tourneau, um in den US-Markt einzusteigen. Heute gehört Bucherer zu den wenigen Schweizer Einzelhändlern, die sich noch in den Händen der Gründerfamilie befinden. Sie haben eine charakteristische blaue Kollektion, die sie in Zusammenarbeit mit Marken kreieren, die sie führen. Über frühere Modelle konnte man

Manero (Flyback)

Carl F. Bucherer hat 5 Sammlungen; Patravi, Manero, Adamavi, Pathos und Alacria. Während der Patravi mit Patravi Traveltec und Patravi Scubatec die sportlichere Spur darstellt, ist der Manero eine eher elegante Linie. Wie Sie gleich sehen werden, fehlt es der Manero-Uhr nicht an Komplikationen. Ihr Gesamtdesign ist eleganter und klassischer. Manero-Uhren werden häufig in Edelmetallgehäusen mit Komplikationen wie Gangreserveanzeige, Ewigem Kalender, Chronograph, Tourbillon oder einer Kombination der oben genannten Merkmale geliefert. Aus dieser ziemlich exquisiten Sammlung habe ich mich dazu entschlossen, über diesen Chronographen zu sprechen. Der Manero Flyback (Neuheit des CFB 2018 mit dem schwarzen Zifferblatt) hat keine ausgefallene Mondphasenanzeige oder ein großes Datumsfenster. Dennoch hat es Charme und Charisma. Das hat viel mit dem Design des Manero zu tun. Obwohl die Uhr modern aussieht, hat sie dennoch viele subtile Elemente einer vergangenen Ära.

Vintage-inspirierter Fall

Wie ich oben erwähnte, hat der Manero wie die meisten Carl F. Bucherer Uhren ein großes Gehäuse. Mit großem Durchmesser meine ich 43 mm, ohne Krone. Die Dicke beträgt 14,4 mm, was nicht zu dick ist, besonders wenn man bedenkt, dass es eine automatische Bewegung im Inneren hat. Von den 7 verschiedenen Manero Flyback-Modellen sind 3 in Gehäuse aus 18 Karat Gold, die anderen 4 aus Edelstahl. Insgesamt ist das Finish auf dem Gehäuse einfach spektakulär. Für eine elegantere Uhr wie die Manero Flyback ist die Lünette ziemlich dick und verleiht dem Look ein bisschen Klumpen. Die Ansätze haben gebürstete Oberseiten und polierte Seiten, die von einer polierten Abschrägung unterbrochen sind. Eines meiner Lieblingsdetails sind die seitlichen Pumpendrucker für den Chronographen. Beide Drücker und die Krone sind groß und einfach zu bedienen. Sie sehen im Vergleich zum Fall nicht unverhältnismäßig aus. Bucherers Logo fand seinen Platz auf der Krone.

Eine solche Uhr muss ein Display haben. Glücklicherweise haben sich auch die Designer von Carl F. Bucherer darauf geeinigt. Das Ergebnis ist ein Saphirglasboden, mit dem wir das schöne Uhrwerk im Haus bewundern können. Oft stellen Marken alle möglichen (manchmal unwichtigen) Informationen auf den Hintergrund. Nun, Carl F. Bucherer ist keine solche Marke. Die Rückseite des Manero Flyback ist sehr einfach. Referenznummer, Modellname der Wasserbeständigkeit (30 m). Das ist es. Sie können minimale Dekoration auf der Rückseite finden, aber der wichtigste Teil ist offensichtlich die Bewegung. Interessant zu sehen, dass nicht nur die Oberseite, sondern auch die Unterseite der Ansätze gebürstet sind. Dieses matte Finish, besonders auf der Oberseite mit der glänzenden Lünette, passt sehr gut zusammen. Kombiniere es mit einem dunklen Zifferblatt und die Uhr sieht am Handgelenk deutlich kleiner aus.

Manufakturbewegung

Nachdem wir von außen auf die Uhr geschaut haben, schauen wir uns das Uhrwerk an. Wie gesagt, Carl F. Bucherer hat sein Manufakturwerk im Manero Flyback. Es ist das automatische Kaliber CFB 1970 mit 25 Steinen und 42 Stunden Gangreserve. Der FCB 1970 pendelt mit 28.800 Schlägen pro Stunde. Wie Sie es von einem Uhrwerk mit Flyback-Funktion erwarten würden, ist es ziemlich groß und etwas mehr als 30 mm und fast 8 mm dick. Über die technischen Details hinaus gefällt das Kaliber auch dem Auge. Der Rotor als Genfer Streifen sowie Teile des Uhrwerks. Die Platte hat ein Perlage-Finish, während gebläute Stahlschrauben ebenfalls aus dem monotonen, aber glänzenden silberfarbenen Stahlgehäuse herausragen.

New Dial

Der Manero Flyback ist keine Neuheit aus dem Jahr 2018 von Carl F. Bucherer. Diese Version (Stahlgehäuse und schwarzes Zifferblatt) ist jedoch eine neue Kombination. Auf den ersten Blick wirkt das Zifferblatt etwas beschäftigt. Es ist jedoch leicht zu lesen und sobald Sie sich daran gewöhnt haben, verschwindet dieses Gefühl. Es gibt zwei konzentrische Kreise, die das Zifferblatt in drei Teile unterteilen. Der Tachymeterring befindet sich am Rand des Zifferblatts. Dies ist der erste Kreis. Im mittleren Kreis haben Sie die aufgebrachten, polierten Stahlindizes. Ihre Spitzen berühren den Rand des dritten Kreises, der der innere Teil des Manero Flyback-Zifferblatts ist. Die Chronographen-Hilfszifferblätter (bei 3 Uhr und 9 Uhr) und die Indexblende (großes Fenster bei 6 Uhr) sind die einzigen Details, die diesen Kreis durchbrechen. Der Name sitzt prominent unter 12 Uhr, während der Modellname über dem Datumsfenster steht.

Preisgestaltung

Der Carl F. Bucherer Manero Flyback in dieser Ausführung (Stahlgehäuse, schwarzes Zifferblatt, Alligatorarmband) kostet 5.500 Euro. Denken Sie daran, dass Carl F. Bucherer zwar nicht zu den großen Marken gehört, die Uhr jedoch über ein Flyback-Chronographenwerk verfügt, das im eigenen Haus entwickelt wurde. Bei den Goldversionen liegt der Preis knapp unter 16.000 Euro. Dafür bekommt man den Manero an einem Alligator-Lederband (22mm) und einer Faltschließe in Gold. Für den Manero Flyback gibt es noch keine Armbandoption. Die Marke hat unbestreitbar eine lange Geschichte, nicht nur als Einzelhändler, sondern auch als Uhrenhersteller.

Wenn Sie die Website von Carl F. Bucherer besuchen möchten, klicken Sie hier .

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